Transition Towns – Städte im Wandel … gelebte Nachhaltigkeit

Anaim Gräff

Samstag, 14:00-16:00 Uhr

1. Was macht die weltweite Transition Bewegung aus?

Transition Town bezeichnet eine Stadt im Übergang in eine „enkeltaugliche Gesellschaft“. Wie diese Gesellschaft in Zukunft aussehen wird, wissen wir nicht. Das sie anders sein wird, wissen wir wohl. Das kündigen die Krisen unbeirrt aller Eindämpfungsversuche an, die sich vor allem in der Energie- und Ressourcenkrise (Peak Oil), dem Klimawandel und in der Finanzkrise äußern.

Wie dieser Übergang gestaltet werden kann, erprobt die Transition Bewegung in „Reallaboren“ mit konkreten Projekten (von Gemeinschaftsgärten im öffentlichen Raum bis Repaircafes oder 3D-Druckwerkstätten). Dort eröffnen sich die Möglichkeiten, Visionen zu kreieren, Erfahrungen zu sammeln oder Kompetenzen zum Themenbereich „wandelnde Gesellschaft“ zu erarbeiten. Ob Studierende, Bürger*innen oder Unternehmer*innen, Transition bietet die Plattform, verbindet Kompetenzen und unterstützt Projekte, die im Sinne der Nachhaltigkeit initiiert werden wollen. Nachhaltigkeit leben heißt auf kreativer Art und Weise die erworbenen Fähigkeiten für einen wirksamen Wandel in den Alltag zu integrieren. Das ist unser Thema. Ihr könnt dabei sein.

 

2. Welche Themen des Wandels werden konkret in der Region umgesetzt:

Verbindung eines selbstbestimmten Lernens mit Nachhaltigkeitsthemen

Entwicklung und Erprobung ökologisch und sozial verträglicher Lebensstile

Vielfalt im Wohnen mit organisierter Nachbarschaftshilfe oder auch wirtschaftlichen Gemeinschaften

Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe durch bewussten Konsum und Bürgerbeteiligungsmodelle

Ressourcenbewusstsein schaffen, regionale Stoffkreisläufe erforschen

An „Repaircafes“ teilnehmen, Thema: langlebige und reparaturfreundliche Produkte

Gemeinschaftsgärten gründen und vegetarische Küche thematisieren

Etablierung einer Regionalwährung, sowie Tauschsysteme und Zeitbanken

Ernährungssouveränität durch gemeinschaftsgetragene Landwirtschaften erproben

Carsharingprojekte, Null-Emissions-Mobilitätskonzepte denken lernen

Weitestgehend dezentrale Energieerzeugung unterstützen, mehr Autonomie unserer Städte anstreben

Neue ganz eigene Ideen entwickeln und ausprobieren

 

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