Warum kann die Politik die Krise nicht stoppen?

oder: Was ist eigentlich Kapitalismus?

Emma und Fritz - Lothar Galow-Bergemann

Kapitalismus, Foto: Canva

Regierungen werden immer schlechter bewertet. Politiker*innen und Parteien genießen immer weniger Ansehen. Sind „die da oben“ alle unfähig, bösartig und korrupt? Das glauben viele. Aber die Krise gibt es nicht etwa, weil sich Politiker*innen „falsch“ verhielten, sondern weil sie „richtig“ handeln. Richtig im Sinne der Logik „unserer Wirtschaft“.

Warum nimmt Armut zu? Warum wird Wohnen unbezahlbar? Warum steigen die Lebenshaltungskosten? Warum sind Soziales, Bildung und Gesundheit „zu teuer“? Warum wird Klimaschutz vernachlässigt? Warum sollen wir „mehr Bock auf Arbeit“ haben? Und das für eine Minirente mit 75? Warum ist es ein offenes Geheimnis, dass es den Jüngeren einmal schlechter gehen wird?

Wer nur „die Politik“ kritisiert, wird darauf keine Antworten finden. Kritik „unserer Wirtschaft“ ist angesagt. Wir müssen einer Megamaschine dienen, deren Zweck es ist, aus Geld mehr Geld zu machen. Konkurrenz statt Kooperation ist ihr Prinzip. Der Referent beleuchtet grundlegende Funktionsweisen des Kapital-ismus.

 

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